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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR VERBRAUCHER, Mala Spirit
Auf Grundlage der Muster-AGB der niederländischen Handelskammer (KVK)
Stand: 8. Oktober 2026
Artikel 1. Allgemeines
1. Diese Bedingungen gelten für jedes Angebot und jeden Vertrag zwischen Mala Spirit, Alma Tademastraat 5, 8921 BT Leeuwarden, Niederlande, eingetragen bei der niederländischen Handelskammer (KVK) unter der Nummer 64657981, USt-IdNr. NL 001845534B62, erreichbar unter [email protected], nachfolgend „Verkäufer“, und einem Verbraucher, nachfolgend „Kunde“, soweit der Verkäufer diese Bedingungen für anwendbar erklärt hat und die Parteien nicht ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart haben.
2. Diese Bedingungen gelten ebenfalls für Verträge mit dem Verkäufer, zu deren Erfüllung der Verkäufer Dritte hinzuziehen muss.
3. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter und der Geschäftsleitung des Verkäufers.
4. Der Geltung etwaiger Einkaufs- oder sonstiger Bedingungen des Kunden wird ausdrücklich widersprochen.
5. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen vollständig wirksam. Der Verkäufer und der Kunde werden sich in diesem Fall abstimmen, um die unwirksamen Bestimmungen durch neue zu ersetzen, die dem Zweck und der Bedeutung der ursprünglichen Bestimmungen so weit wie möglich entsprechen.
6. Bestehen Unklarheiten über die Auslegung einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, sind sie ihrem Sinn nach auszulegen. Bleiben Zweifel, gilt die für den Kunden günstigste Auslegung.
7. Tritt zwischen den Parteien eine Situation ein, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geregelt ist, ist sie im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beurteilen.
8. Verlangt der Verkäufer nicht in jedem Fall die strikte Einhaltung dieser Bedingungen, bedeutet das nicht, dass ihre Bestimmungen nicht gelten oder dass der Verkäufer das Recht verliert, in anderen Fällen ihre genaue Einhaltung zu verlangen.
9. Für den Vertrag gelten die gesetzlichen Vorschriften über den Verbrauchsgüterkauf und über Fernabsatzverträge. Soweit diese Bedingungen zum Nachteil des Kunden davon abweichen, gehen die gesetzlichen Vorschriften vor.
Artikel 2. Angebote
1. Alle Angebote des Verkäufers sind freibleibend, sofern im Angebot keine Annahmefrist genannt ist. Ein Angebot erlischt, wenn das betreffende Produkt zwischenzeitlich nicht mehr verfügbar ist.
2. Der Verkäufer ist an seine Angebote nicht gebunden, wenn der Kunde vernünftigerweise erkennen kann, dass das Angebot oder ein Teil davon einen offensichtlichen Irrtum oder Schreibfehler enthält.
3. Die in einem Angebot genannten Preise verstehen sich einschließlich Mehrwertsteuer und sonstiger staatlicher Abgaben. Versandkosten werden vor Abschluss der Bestellung gesondert und deutlich angegeben. Es werden keine anderen Kosten berechnet als die, die vor der Bestellung angezeigt wurden.
4. Weicht die Annahme (auch in untergeordneten Punkten) vom Angebot ab, ist der Verkäufer daran nicht gebunden. Der Vertrag kommt dann nicht entsprechend dieser abweichenden Annahme zustande, es sei denn, der Verkäufer erklärt etwas anderes.
5. Ein Gesamtpreisangebot verpflichtet den Verkäufer nicht, einen Teil des Auftrags zu einem entsprechenden Teil des genannten Preises auszuführen. Angebote gelten nicht automatisch für künftige Bestellungen.
Artikel 3. Vertragsdauer, Lieferfristen, Ausführung und Änderung des Vertrags
1. Der Vertrag zwischen dem Verkäufer und dem Kunden wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern sich aus der Art des Vertrags nichts anderes ergibt oder die Parteien ausdrücklich und schriftlich nichts anderes vereinbaren.
2. Der Verkäufer liefert die bestellten Produkte so schnell wie möglich, spätestens innerhalb von 30 Tagen nach der Bestellung, sofern keine andere Lieferfrist vereinbart ist. Wird die Frist überschritten, kann der Kunde dem Verkäufer eine angemessene Nachfrist zur Lieferung setzen. Liefert der Verkäufer auch dann nicht, kann der Kunde kostenlos vom Vertrag zurücktreten und erhält den gezahlten Betrag innerhalb von 14 Tagen zurück.
3. Der Verkäufer ist berechtigt, bestimmte Arbeiten von Dritten ausführen zu lassen.
4. Benötigt der Verkäufer für die Ausführung des Vertrags Angaben des Kunden, beginnt die Ausführungsfrist erst, wenn der Kunde diese vollständig und richtig zur Verfügung gestellt hat.
5. Stellt sich während der Ausführung des Vertrags heraus, dass für eine ordnungsgemäße Ausführung eine Änderung oder Ergänzung notwendig ist, passen die Parteien den Vertrag rechtzeitig und im gegenseitigen Einvernehmen an. Wird Art, Umfang oder Inhalt des Vertrags – ob auf Wunsch oder Anweisung des Kunden, der zuständigen Behörden oder aus anderen Gründen – geändert und ändert sich der Vertrag dadurch in qualitativer und/oder quantitativer Hinsicht, kann dies Folgen für das ursprünglich Vereinbarte haben. Der ursprünglich vereinbarte Betrag kann sich dadurch erhöhen oder verringern. Der Verkäufer wird darüber so weit wie möglich vorab ein Preisangebot machen. Durch eine Änderung des Vertrags kann sich die ursprünglich genannte Ausführungsfrist ändern. Der Kunde akzeptiert die Möglichkeit einer Vertragsänderung, einschließlich einer Änderung von Preis und Ausführungsfrist.
6. Wird der Vertrag geändert oder ergänzt, ist der Verkäufer berechtigt, die Änderung erst auszuführen, nachdem die zuständige Person beim Verkäufer zugestimmt hat und der Kunde den für die Ausführung genannten Preis und die übrigen Bedingungen akzeptiert hat, einschließlich des dann festzulegenden Zeitpunkts der Ausführung. Die nicht oder nicht sofortige Ausführung des geänderten Vertrags stellt keine Vertragsverletzung des Verkäufers dar und ist für den Kunden kein Grund zur Kündigung des Vertrags.
7. Der Verkäufer kann einen Änderungswunsch ablehnen, ohne dadurch in Verzug zu geraten, wenn die Änderung in qualitativer und/oder quantitativer Hinsicht Folgen haben könnte, zum Beispiel für die in diesem Rahmen zu erbringenden Arbeiten oder zu liefernden Waren.
8. Kommt der Kunde seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verkäufer nicht ordnungsgemäß nach, haftet er für den Schaden, der dem Verkäufer dadurch entsteht, soweit das Gesetz dies zulässt.
Artikel 4. Zurückbehaltung, Rücktritt, Widerrufsrecht und vorzeitige Beendigung des Vertrags
1. Der Verkäufer ist berechtigt, die Erfüllung seiner Verpflichtungen auszusetzen oder mit sofortiger Wirkung vom Vertrag zurückzutreten, wenn:
– der Kunde seine Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfüllt;
– dem Verkäufer nach Vertragsschluss Umstände bekannt werden, die begründeten Anlass zu der Befürchtung geben, dass der Kunde seine Verpflichtungen nicht erfüllen wird;
– der Kunde bei Vertragsschluss aufgefordert wurde, für die Erfüllung seiner Verpflichtungen Sicherheit zu leisten, und diese Sicherheit ausbleibt oder unzureichend ist;
– dem Verkäufer wegen einer vom Kunden verursachten Verzögerung nicht mehr zugemutet werden kann, den Vertrag zu den ursprünglich vereinbarten Bedingungen zu erfüllen;
– Umstände eintreten, die die Erfüllung des Vertrags unmöglich machen oder unter denen dem Verkäufer das unveränderte Festhalten am Vertrag vernünftigerweise nicht zugemutet werden kann.
2. Hat der Kunde den Rücktritt zu vertreten, ist der Verkäufer berechtigt, Ersatz des dadurch unmittelbar und mittelbar entstandenen Schadens, einschließlich der Kosten, zu verlangen.
3. Wird der Vertrag aufgelöst, werden die Forderungen des Verkäufers gegen den Kunden sofort fällig. Setzt der Verkäufer die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus, behält er seine Ansprüche aus Gesetz und Vertrag.
4. Setzt der Verkäufer aus den in diesem Artikel genannten Gründen seine Leistung aus oder tritt er vom Vertrag zurück, ist er nicht zum Ersatz des dadurch entstandenen Schadens oder der Kosten verpflichtet, während der Kunde wegen Nichterfüllung zum Schadensersatz verpflichtet ist.
5. Im Fall der Liquidation, (der Beantragung) eines Zahlungsaufschubs oder einer Insolvenz, einer Pfändung zulasten des Kunden – sofern und soweit diese nicht innerhalb von drei Monaten aufgehoben wird –, einer Schuldenbereinigung oder eines anderen Umstands, durch den der Kunde nicht mehr frei über sein Vermögen verfügen kann, ist der Verkäufer berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen oder die Bestellung zu stornieren, ohne zu Schadensersatz verpflichtet zu sein. Die Forderungen des Verkäufers gegen den Kunden werden in diesem Fall sofort fällig.
6. Storniert der Kunde eine Bestellung ganz oder teilweise, die Artikel betrifft, die eigens für ihn nach Maß angefertigt werden, werden ihm die dafür bestellten oder bereits angefertigten Waren zuzüglich etwaiger An-, Abtransport- und Lieferkosten sowie die für die Ausführung des Vertrags reservierte Arbeitszeit vollständig in Rechnung gestellt.
7. Der Kunde kann den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Produkts ohne Angabe von Gründen widerrufen (Widerrufsrecht). Er teilt dies dem Verkäufer innerhalb dieser Frist mit, zum Beispiel per E-Mail an [email protected], mit dem Muster-Widerrufsformular oder über die Funktion „Vertrag widerrufen“ unten auf jeder Seite der Website, und sendet das Produkt innerhalb von 14 Tagen nach dieser Mitteilung zurück. Nutzt der Kunde diese Funktion, erhält er unverzüglich per E-Mail eine Eingangsbestätigung mit dem Inhalt seiner Erklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit des Eingangs.
8. Der Verkäufer erstattet den gezahlten Betrag einschließlich der Standardversandkosten der ursprünglichen Lieferung spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Mitteilung, und zwar über dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde verwendet hat, sofern der Kunde nicht einem anderen zustimmt. Der Verkäufer kann die Erstattung verweigern, bis er das Produkt zurückerhalten hat oder der Kunde nachgewiesen hat, dass er es zurückgesandt hat. Zuschläge für eine teurere Versandart als den Standardversand, zum Beispiel Einschreiben, werden nicht erstattet. Die Kosten und die Verantwortung für die Rücksendung trägt der Kunde. Für den Versand an den Kunden ist stets der Verkäufer verantwortlich.
9. Während der Widerrufsfrist geht der Kunde sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung um. Er darf das Produkt nur so auspacken, ansehen und anprobieren, wie er es auch in einem Geschäft tun würde. Da die Malas und Armbänder von Mala Spirit ganz besondere energetische Eigenschaften besitzen, bittet der Verkäufer darum, das Produkt während der Widerrufsfrist nicht zu tragen und vorhandene Anhänger und Etiketten nicht zu entfernen. Wurde das Produkt mehr benutzt, als zur Prüfung nötig war, ist es beschädigt oder hat es einen Geruch angenommen, zum Beispiel von Parfüm, Bodylotion, Seife oder Rauch, kann es nicht mehr als neu verkauft werden. Der Verkäufer kann den Wertverlust in diesem Fall vom zu erstattenden Betrag abziehen; dieser kann bis zum vollen Kaufpreis reichen.
10. Das Widerrufsrecht gilt nicht für Produkte, die auf Wunsch des Kunden nach seinen Vorgaben angefertigt werden, zum Beispiel eine Mala nach Maß.
Artikel 5. Höhere Gewalt
1. Der Verkäufer ist nicht zur Erfüllung einer Verpflichtung gegenüber dem Kunden verpflichtet, wenn er daran durch einen Umstand gehindert wird, den er nicht verschuldet hat und den er weder nach dem Gesetz noch aufgrund eines Rechtsgeschäfts oder der Verkehrsauffassung zu vertreten hat.
2. Als höhere Gewalt gelten in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen neben dem, was Gesetz und Rechtsprechung darunter verstehen, alle äußeren Ursachen, vorhergesehen oder nicht vorhergesehen, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat und durch die er seine Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Der Verkäufer kann sich auch dann auf höhere Gewalt berufen, wenn der Umstand, der die (weitere) Erfüllung des Vertrags verhindert, eintritt, nachdem der Verkäufer seine Verpflichtung hätte erfüllen müssen.
3. Der Verkäufer kann seine Verpflichtungen aus dem Vertrag für die Dauer der höheren Gewalt aussetzen. Dauert dieser Zeitraum länger als zwei Monate, ist jede Partei berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, ohne der anderen Partei zum Schadensersatz verpflichtet zu sein.
4. Hat der Verkäufer seine Verpflichtungen bei Eintritt der höheren Gewalt bereits teilweise erfüllt oder kann er sie teilweise erfüllen und hat der erfüllte bzw. zu erfüllende Teil einen eigenständigen Wert, ist der Verkäufer berechtigt, diesen Teil gesondert in Rechnung zu stellen. Der Kunde ist verpflichtet, diese Rechnung zu begleichen, als handle es sich um einen eigenständigen Vertrag.
Artikel 6. Zahlung und Inkassokosten
1. Die Zahlung erfolgt bei Abgabe der Bestellung über eine der auf der Website angebotenen Zahlungsarten. Bei Zahlung per Überweisung versendet der Verkäufer die Bestellung nach Eingang der Zahlung.
2. Zahlt der Kunde nicht rechtzeitig, gerät er nach den gesetzlichen Vorschriften in Verzug. Der Kunde schuldet dann Zinsen in Höhe der gesetzlichen Zinsen. Die Zinsen werden vom Beginn des Verzugs bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Betrags berechnet.
3. Der Verkäufer ist berechtigt, Zahlungen des Kunden zuerst auf die Kosten, dann auf die angefallenen Zinsen und zuletzt auf die Hauptforderung und die laufenden Zinsen anzurechnen.
4. Der Verkäufer kann ein Zahlungsangebot ablehnen, ohne dadurch in Verzug zu geraten, wenn der Kunde eine andere Reihenfolge der Anrechnung bestimmt. Der Verkäufer kann die vollständige Tilgung der Hauptforderung ablehnen, wenn nicht zugleich die angefallenen und laufenden Zinsen und die Inkassokosten bezahlt werden.
5. Ist der Kunde mit der (rechtzeitigen) Erfüllung seiner Verpflichtungen in Verzug, trägt er alle angemessenen Kosten der außergerichtlichen Beitreibung. Die außergerichtlichen Kosten werden nach dem niederländischen Gesetz über die Normierung außergerichtlicher Inkassokosten (WIK) berechnet. Der Verkäufer berechnet diese Kosten erst, nachdem er dem Kunden schriftlich eine Frist von mindestens 14 Tagen zur Zahlung gesetzt hat. Etwaige Gerichts- und Vollstreckungskosten werden ebenfalls vom Kunden verlangt. Auf die geschuldeten Inkassokosten schuldet der Kunde ebenfalls Zinsen.
Artikel 7. Eigentumsvorbehalt
1. Alle vom Verkäufer im Rahmen des Vertrags gelieferten Waren bleiben Eigentum des Verkäufers, bis der Kunde alle Verpflichtungen aus den mit dem Verkäufer geschlossenen Verträgen ordnungsgemäß erfüllt hat.
2. Gelieferte Waren, die nach Absatz 1 unter den Eigentumsvorbehalt fallen, dürfen nicht weiterverkauft und niemals als Zahlungsmittel verwendet werden. Der Kunde ist nicht berechtigt, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren zu verpfänden oder auf andere Weise zu belasten.
3. Der Kunde hat stets alles zu tun, was vernünftigerweise von ihm erwartet werden kann, um die Eigentumsrechte des Verkäufers zu sichern.
4. Pfänden Dritte die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Waren oder wollen sie Rechte daran begründen oder geltend machen, ist der Kunde verpflichtet, den Verkäufer unverzüglich darüber zu informieren.
Artikel 8. Gewährleistung, Prüfung und Mängelanzeigen
1. Die vom Verkäufer gelieferten Waren entsprechen dem Vertrag: Sie haben die Eigenschaften, die der Kunde aufgrund der Produktbeschreibung erwarten durfte, und sind für den gewöhnlichen Gebrauch geeignet. Dies ist die gesetzliche Gewährleistung. Der Kunde hat diese Rechte immer, unabhängig davon, in welchem Land der Europäischen Union er wohnt. Die gesetzliche Gewährleistung gilt für Mängel, die bereits bei der Lieferung vorhanden waren, auch wenn sie erst später sichtbar werden. Sie gilt nicht für Schäden durch Gebrauch oder Unfälle, zum Beispiel einen Stein, der durch Stoßen oder Herunterfallen bricht, oder ein Gummiband, das reißt, weil es zu stark gedehnt wurde; siehe auch Absatz 2.
2. Jeder Gewährleistungsanspruch entfällt, wenn ein Mangel durch unsachgemäßen oder zweckwidrigen Gebrauch oder durch falsche Aufbewahrung oder Pflege durch den Kunden und/oder Dritte entstanden ist. Das gilt zum Beispiel, wenn der Kunde oder Dritte ohne schriftliche Zustimmung des Verkäufers Änderungen an der Ware vorgenommen oder versucht haben, andere Gegenstände daran befestigt haben, die nicht daran befestigt werden sollten, oder die Ware auf andere als die vorgesehene Weise bearbeitet haben. Ebenso besteht kein Gewährleistungsanspruch, wenn der Mangel durch Umstände entstanden ist, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat, einschließlich Witterungseinflüssen (zum Beispiel, aber nicht ausschließlich, extremer Regen oder extreme Temperaturen).
3. Der Verkäufer bittet den Kunden, die gelieferten Waren nach Erhalt zu prüfen und etwaige Mängel möglichst bald nach ihrer Entdeckung mitzuteilen, vorzugsweise per E-Mail und mit einem Foto, damit der Verkäufer angemessen reagieren kann. Eine verspätete oder unterlassene Mitteilung hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Kunden.
4. Steht fest, dass eine Ware mangelhaft ist, wird der Verkäufer sie innerhalb einer angemessenen Frist nach Rückerhalt oder nach der Mängelanzeige des Kunden nach Wahl des Kunden reparieren oder ersetzen, es sei denn, die gewählte Art der Nacherfüllung ist unmöglich oder für den Verkäufer mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden. Sind Reparatur und Ersatz unmöglich oder für den Verkäufer unverhältnismäßig teuer, zum Beispiel weil die Versandkosten höher sind als der Wert des Produkts, kann der Kunde stattdessen den Kaufpreis mindern oder vom Vertrag zurücktreten; der Verkäufer erstattet dann den Kaufpreis ganz oder teilweise. Bei einem Ersatz ist der Kunde verpflichtet, die ersetzte Ware an den Verkäufer zurückzugeben und ihm das Eigentum daran zu verschaffen, sofern der Verkäufer nichts anderes angibt.
5. Stellt sich heraus, dass eine Mängelanzeige unbegründet ist und der Kunde dies hätte erkennen können, trägt der Kunde die angemessenen Kosten, die dem Verkäufer dadurch entstanden sind, einschließlich der Untersuchungskosten.
6. Möchte der Kunde ein Produkt außerhalb der gesetzlichen Gewährleistung reparieren lassen, ist das möglich. Die Reparatur selbst ist kostenlos; die eventuell verwendeten Teile und die Portokosten trägt jedoch der Kunde. Ein Reparaturformular kann unter [email protected] angefordert werden.
Artikel 9. Haftung
1. Haftet der Verkäufer, ist diese Haftung auf das in diesem Artikel Geregelte beschränkt.
2. Der Verkäufer haftet nicht für Schäden jeglicher Art, die dadurch entstehen, dass er von unrichtigen und/oder unvollständigen Angaben ausgegangen ist, die vom Kunden oder in seinem Namen gemacht wurden.
3. Der Verkäufer haftet ausschließlich für unmittelbare Schäden.
4. Als unmittelbarer Schaden gelten ausschließlich:
– die angemessenen Kosten zur Feststellung der Ursache und des Umfangs des Schadens, soweit sich die Feststellung auf einen Schaden im Sinne dieser Bedingungen bezieht;
– etwaige angemessene Kosten, um die mangelhafte Leistung des Verkäufers vertragsgemäß zu machen, soweit diese dem Verkäufer zuzurechnen sind;
– angemessene Kosten zur Verhütung oder Begrenzung von Schäden, soweit der Kunde nachweist, dass diese Kosten zu einer Begrenzung des unmittelbaren Schadens im Sinne dieser Bedingungen geführt haben.
5. Der Verkäufer haftet nicht für mittelbare Schäden, einschließlich Folgeschäden, entgangenen Gewinns, entgangener Einsparungen und Schäden durch Betriebs- oder sonstige Unterbrechungen. Beim Verbrauchsgüterkauf reicht diese Beschränkung nicht weiter, als es nach Art. 7:24 Abs. 2 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs zulässig ist.
6. Haftet der Verkäufer für einen Schaden, ist seine Haftung auf höchstens den Rechnungswert der Bestellung beschränkt, jedenfalls auf den Teil der Bestellung, auf den sich die Haftung bezieht.
7. Die Haftung des Verkäufers ist in jedem Fall auf den Betrag beschränkt, den seine Versicherung im betreffenden Fall auszahlt.
8. Die Haftungsbeschränkungen in diesem Artikel gelten nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Verkäufers oder seiner leitenden Angestellten, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für die Haftung nach den gesetzlichen Vorschriften über die Produkthaftung.
9. Nichts in diesem Artikel schränkt die gesetzlichen Rechte des Kunden ein, wenn die gelieferte Ware nicht dem Vertrag entspricht (Artikel 8 Absatz 1).
Artikel 10. Verjährung
1. Ansprüche und Einreden, die darauf gestützt werden, dass die gelieferte Ware nicht dem Vertrag entspricht, verjähren nach den gesetzlichen Vorschriften. Solche Ansprüche und Einreden verjähren zwei Jahre, nachdem der Kunde den Verkäufer über die Vertragswidrigkeit informiert hat.
Artikel 11. Gefahrübergang
1. Die Gefahr des Verlusts, der Beschädigung oder der Wertminderung geht auf den Kunden über, sobald die Waren in seinen Besitz gelangen.
Artikel 12. Freistellung
1. Der Kunde stellt den Verkäufer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei, die im Zusammenhang mit der Ausführung des Vertrags einen Schaden erleiden, dessen Ursache nicht dem Verkäufer zuzurechnen ist.
2. Wird der Verkäufer aus diesem Grund von Dritten in Anspruch genommen, ist der Kunde verpflichtet, den Verkäufer außergerichtlich und gerichtlich zu unterstützen und unverzüglich alles zu tun, was in diesem Fall von ihm erwartet werden kann. Ergreift der Kunde keine angemessenen Maßnahmen, ist der Verkäufer berechtigt, dies ohne Inverzugsetzung selbst zu tun. Alle dadurch beim Verkäufer und bei Dritten entstehenden Kosten und Schäden gehen vollständig zulasten und auf Gefahr des Kunden.
Artikel 13. Geistiges Eigentum
1. Der Verkäufer behält sich die Rechte und Befugnisse vor, die ihm nach dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum geistigen Eigentum zustehen. Der Verkäufer ist berechtigt, das durch die Ausführung eines Vertrags gewonnene Wissen auch für andere Zwecke zu nutzen, soweit dabei keine streng vertraulichen Informationen des Kunden an Dritte weitergegeben werden.
Artikel 14. Anwendbares Recht, Beschwerden und Streitigkeiten
1. Auf alle Rechtsbeziehungen, an denen der Verkäufer beteiligt ist, findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung, auch wenn eine Verpflichtung ganz oder teilweise im Ausland erfüllt wird oder die an der Rechtsbeziehung beteiligte Partei dort ihren Wohnsitz hat. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausdrücklich ausgeschlossen. Wohnt der Kunde in einem anderen Land, behält er den Schutz der zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Landes.
2. Die Parteien rufen erst dann ein Gericht an, wenn sie sich nach besten Kräften bemüht haben, eine Streitigkeit einvernehmlich beizulegen. Beschwerden kann der Kunde an [email protected] richten; der Verkäufer antwortet innerhalb von 7 Tagen. Können sich die Parteien nicht einigen, kann die Streitigkeit dem zuständigen Gericht vorgelegt werden. Ein Verbraucher kann stets auch das Gericht an seinem eigenen Wohnsitz anrufen.
Artikel 15. Fundstelle und Änderung der Bedingungen
1. Diese Bedingungen sind auf den Websites von Mala Spirit (www.malaspirit.nl, www.malaspirit.de und www.malaspirit.com) abrufbar und werden auf Anfrage per E-Mail oder Post zugesandt.
2. Es gilt stets die Fassung, die zum Zeitpunkt der Bestellung gültig war.
3. Diese Bedingungen sind eine Übersetzung der niederländischen Fassung. Bei Abweichungen ist die niederländische Fassung maßgeblich; bleiben Zweifel, gilt die für den Kunden günstigste Auslegung.